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Südostasien · Inselhopping
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Die Philippinen übertrafen alle Erwartungen. El Nido mit seinen Kalkfelsen-Lagunen ist wie aus einem Traum – und die dreitägige Bootstour nach Coron zählt zu den schönsten Reiseerlebnissen überhaupt.
Stationen


Die Philippinen standen eigentlich gar nicht auf unserer Liste der nächsten Ziele, doch unsere 18-jährige Nichte hatte einen klaren Wunsch: einen Urlaub gemeinsam mit uns, weit weg, irgendwo wo noch keiner von uns war. Nach ein paar Vorschlägen fiel die Entscheidung: zwei Wochen Philippinen.
Mit offiziell 7.641 Inseln, davon ca. 800 bewohnt, ist die Entscheidung etwas langwieriger als üblich. Die verschiedenen Vor- und Nachteile, Highlights, unterschiedliche Reisezeiten, Erreichbarkeit und Reisewarnungen wurden diskutiert und gegeneinander abgewogen und schlussendlich haben wir uns für Palawan entschieden, mit einem Schlenker rüber nach Luzon. Im Rückblick haben wir Strecken und Reisezeiten deutlich unterschätzt und am Ende schlicht zu viele Stopps eingeplant. Der Enthusiasmus der Mitplanerin hat da sicher ihren Teil beigetragen. :-)
Wie fast immer starteten wir in Frankfurt. Das Auto in einem Parkhaus sicher abgestellt (gebucht über ich-parke-billiger.de – unbeauftragte Erwähnung), und um 20:20 Uhr hob unsere Oman Air Maschine ab. Nach 6:20 Stunden landeten wir um 05:40 Uhr in Muscat. Nach einer kurzen Flughafenerkundung irgendwo hingelegt und ein bisschen Schlaf geholt. Um 09:15 Uhr ging es dann weiter – nochmal 8:15 Stunden bis Manila.
Ankunft: 21:30 Uhr. Am Flughafen als Erstes Bargeld am Automaten geholt und anschließend eine SIM-Karte am Schalter. Wir haben uns für eine Karte von Smart entschieden, der Schalter war frei, der Preis war ok und die Netzabdeckung gut. Nach der Freischaltung der SIM suchte ich einen Grab-Transfer. Klingt simpel, in vielen Ländern schon gemacht, hier irgendwie nerviger als gedacht: Die Beschilderung am Flughafen ist denkbar unübersichtlich, wir laufen einige Male auf und ab, hoch und runter und fragen uns durch. Am Ende bekommen wir endlich ein günstiges Grab und sind kurz vor Mitternacht im NomadsMNL Airport Hostel.
Wir teilen uns zu dritt ein großzügiges Zimmer. Es ist sauber, die Betten sind bequem, aus dem Kühlschrank noch ein Ankunftsbierchen – besser geht's kaum. Beim ersten Bierchen durchatmen und das kribbelige Gefühl genießen, wenn man weiß, es liegt wieder ein neues Land mit neuen Erlebnissen vor uns. Und am nächsten Morgen geht es auch direkt wieder zum Flughafen um die Tour in Richtung Palawan zu starten.
Impressionen